SPD Hage Nord-West bringt Sanierung der Kriegs- und Vertriebenengräber auf den Weg
SPD Hage Nord-West bringt Sanierung der Kriegs- und Vertriebenengräber auf den Weg Hager Ehrenfriedhof und Vertriebenengräber soll wieder einen würdigen und gepflegten Rahmen erhalten. Auf dem Hager Friedhof soll der Bereich der Kriegs- und Vertriebenengräber umfassend aufgewertet und neugestaltet werden. Die Initiative dazu geht auf Ratsherrn Michael Wesseln vom SPD-Ortsverein Hage Nord-West zurück. Wesseln, selbst Soldat, stellte die Idee und das Projekt bereits im Herbst 2025 seinem Ortsverein vor. Die Vorstandsmitglieder erkannten schnell die Notwendigkeit der Maßnahme und stimmten dem Vorhaben zu. Nach ersten Gesprächen und einigen Telefonaten mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge war der weitere Weg klar. Die Samtgemeindeverwaltung, der Landkreis Aurich und der Kirchenvorstand wurden mit ins Boot geholt. Bei einem gemeinsamen Ortstermin wurde das Vorhaben besprochen und anschließend die konkreten Planungen aufgenommen. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die Aufwertung des Ehrenfriedhofs und seines unmittelbaren Umfeldes. Über Jahre stark verwachsene und verholzte Büsche sollen entfernt werden. An ihrer Stelle soll eine offene, mit Hackschnitzeln abgedeckte Fläche entstehen. Dadurch wird künftig wieder ein freier und würdevoller Blick auf den Ehrenfriedhof möglich sein. Auch die Grabstätten selbst sollen aufgewertet werden. Die vorhandenen Grabsteine werden, soweit es der Zustand zulässt, vorsichtig gereinigt. Zwischen den Gräbern soll eine Rasenfläche angelegt werden, die bis an die Kreuze heranreicht. Die den Ehrenfriedhof einfassende Hecke wird zudem verlängert, sodass die durch die Rodungsarbeiten entstehende Lücke wieder geschlossen wird. Nach einer entsprechenden Kostenschätzung wurde schließlich der Antrag auf Übernahme der entstehenden Materialkosten beim zuständigen Niedersächsischen Innenministerium gestellt. Im Sommer dieses Jahres kam dann die lang ersehnte Nachricht: Das Niedersächsische Innenministerium übernimmt die Materialkosten für die geplante Maßnahme. Wir freuen uns sehr über diese Zusage. Damit können wir das Projekt nun tatsächlich umsetzen und diesen besonderen Ort wieder einen würdigen Rahmen geben, den er verdient, so Michael Wesseln. Die Arbeiten sollen im Oktober beginnen, wenn die gesetzlich festgelegte Schutzfrist nach dem Bundenaturschutzgesetz beendet ist. Aus Sicherheitsgründen werden die notwendigen Rodungsarbeiten von einer Fachfirma durchgeführt. Die anschließenden Arbeiten werden dann durch Mitglieder der SPD Hage Nord-West in ehrenamtlicher Arbeit vollumfänglich übernommen. Die SPD Hage Nord-West bittet die Bevölkerung, vor Beginn der Arbeiten eventuell aufgestellte Kerzen, Blumen und sonstige persönliche Gegenstände aus dem betroffenen Bereich vorübergehend zu entfernen. Während der Arbeiten sollte der Bereich ebenfalls aus Sicherheitsgründen unter größter Vorsicht aufgesucht werden. Nach Abschluss der Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten wird die SPD Hage Nord-West über das Ergebnis berichten. Anschließend können selbstverständlich alle Grabbeigaben wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren. Mit der Maßnahme möchte die SPD Hage Nord-West nicht nur das Erscheinungsbild des Ehrenfriedhofs verbessern, sondern vor allem einen Ort des Gedenkens, der Erinnerung und der Würde für die Zukunft erhalten, denn „Nie wieder ist jetzt!“ Siehe auch: Einsatz gegen das Vergessen









