Einsatz gegen das Vergessen

SPD-Ortsverein Hage Nord-West übernimmt Neugestaltung der Kriegsgräber Gedenkstätte in Hage.

Bei einem Rundgang über den Hager Friedhof fällt der verwachsene Zustand der Kriegsgräber deutlich ins Auge. Die Anlage wirkt in Teilen ungepflegt und wird ihrer Bedeutung als Gedenkstätte nicht mehr ausreichend gerecht.

Zustand vor der Neugestaltung

Schnell entstand deshalb die Idee, diesen besonderen Ort neu zu gestalten und ihm wieder den würdigen Rahmen zu geben, den er verdient.

Nach einer kurzen Recherche im Internet und einem Telefonat mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde die Idee im Ortsverein vorgestellt. Dort stieß der Vorschlag auf breite Zustimmung. Bei einem gemeinsamen Ortstermin wurde deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Der Ortsverein fasste daraufhin den Beschluss:
„Nie wieder ist jetzt! Wir kümmern uns darum!“

Im nächsten Schritt wurden Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor Erwin Sell sowie die Friedhofsverwaltung eingebunden.

Vertriebenengräber vor der Neugestaltung

Gemeinsam soll geklärt werden, welche rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit die Kriegsgräberstätte neu gestaltet werden kann.

Dazu gehören insbesondere die notwendigen Anträge an das Innenministerium. Diese sind erforderlich, um die Genehmigung und eine Finanzierungszusage zu erhalten. Damit ist der erste wichtige Schritt gemacht, um aus der Idee ein konkretes Projekt werden zu lassen und die Gedenkstätte auf dem Hager Friedhof wieder in einen würdigen Zustand zu bringen.

Siehe auch: SPD Hage Nord-West bringt Sanierung der Kriegs- und Vertriebenengräber auf den Weg

Nach oben scrollen